Die Geschichte der
Fraternite (Bruderschaft) Notre Dame


Am Freitag, den 10. Juni 1977 erschien die glückselige Jungfrau Maria in einem Wald, der seitdem der Notre-Dame-Wald genannt wird, ganz in der Nähe des kleinen Dorfes Le Fréchou im Departement Lot et Garonne, im Südwesten Frankreichs. Ihrem Vertauten, einem jungen Gläubigen, dem Pater Jean-Marie, mit mystischem Glauben ausgestattet, stellte sie sich vor als "Maria, Mutter der Elenden und Mutter der Kirche".


Frankreich, die Kirche und die Welt beklagend, bat sie ihre Kinder zum Wallfahrtsort zu kommen und versprach, an jedem 1. und 14. des Monats zu erscheinen.( Bei einer ihrer Erscheinungen kündigte Notre-Dame an, nur noch am 14. zu erscheinen)

Und schon seit 23 Jahren kommt Notre-Dame, sich treu an ihr Versprechen haltend, an jedem14ten, um in diesem gesegneten Wald ihre Botschaft von Frieden, von der Hoffnung, der Liebe und der Barmherzigkeit zu verbreiten, die Leidenden zu trösten und viele müde Körper und gequälte Seelen zu heilen.


Ganz schnell hat sich die Kunde dieser Erscheinung verbreitet, und im Laufe von Monaten und Jahren ist die Welle der Wallfahrer aus Frankreich und von anderswo immer größer geworden; überzeugte Menschen, andere eher neugierig und skeptisch. Aber wie der Heilige Paulus auf dem Weg nach Damaskus fühlten sie sich überwältigt von der Gnade und haben am Fuße der bescheidenen Eiche, an der Notre-Dame erscheint, den Glauben ihrer Kindheit wiedergefunden und bezeugen die Wahrhaftigkeit der Erscheinungen.


Alle nahmen sich zu Herzen, dem Ruf der Mutter Gottes zu folgen: "Dem Rosenkranz treu zu sein, dem Gebet innerhalb der Familie, den Opfermessen mit Respekt und Würde beizuwohnen, das Heilige Sakrament zu verehren,..."

In einer ihrer Botschaften hat Notre-Dame ihren Vertrauten, Bischof Jean Marie, - der von Erzbischof Pierre Martin Ngo Dinh Thuc priesterliche Weihen und bischöfliche Würde erhalten hatte -, gebeten, religiöse Vereinigungen der Besinnung aber auch der Tat für Männer und Frauen zu gründen und sie gab die weitere Anweisung , soziale Hilfswerke aufzubauen.


Seit 1979 präsentieren sich die ersten männlichen Berufenen unter den Dienern der Notre Dame. In diesem Jahr fand unter anderem die Ehrung des Bruders Marie-Bernard statt, der zu Bischof Marie-Bernard ernannt wurde.
Am 22. Mai 1979, bekräftigte unser Herr erneut seinen Willen, eine Gemeinschaft von Nonnen zu gründen, die ihrer Allerheiligsten Mutter dienen sollte. Ein Jahr später, am 19. März 1980, begannen die ersten berufenen Frommen als Dienerinnen der Mutter Gottes und erhielten im gleichen Jahr die Heilige Weihe.


Sehr schnell kamen die Berufenen zusammen; Berufene aus allen Himmelsrichtungen, aller Altersgruppen, als Reaktion auf den Ruf unseres Herren am 14. August 1981: "Junge und Alte, Männer und Frauen, möge euch nichts davon abhalten, nichts von Eurer Berufung abbringen, trefft mit mir in Le Fréchou zusammen, in der religiösen Familie, die ich mir gewünscht habe und die mir nahe ist...", vereint in dem gemeinsamen Verlangen, auf dem Acker des Herren zu arbeiten.